Schulprogramm

Der Geist unserer Schule

 

WIR LEBEN MITEINANDER

 

 

Wie wir miteinander umgehen

Damit unser Umgang miteinander dem Geist unserer Schule entspricht, legen wir Wert auf klare Regeln und Vereinbarungen. Die Regeln gelten für die Schule als Ganzes. Vereinbarungen trifft jede Klasse für sich. Die Kinder erfahren, dass sie gerecht behandelt werden.
 

Wie wir mit der Einrichtung umgehen
Jede Klasse bekommt einen Raum, den sie nach Möglichkeit für die Dauer der Grundschulzeit behält. Die Schüler gestalten ihren Raum individuell, so dass sich alle in der Klasse vertraut fühlen. Die Schüler gestalten auch die Schule mit. Die Gestaltung der Klasse ist ein lebendiger Prozess. Sofern der Platz ausreicht, gibt es Aktionsecken. Regale und Ablagen für Materialien zur Freiarbeit sind in den Klassenräumen vorhanden.
Die Kinder sollen lernen, mit Einrichtungsgegenständen und Unterrichtsmaterialien sorgsam und sparsam umzugehen.

 

Was wir miteinander unternehmen

Zum schulischen Leben gehören bei uns diese Veranstaltungen:

  • Faschingsfeier am Rosenmontag
  • Frühlingsbasar / Kunstausstellung im jährlichen Wechsel
  • Projektwoche/Schulfest im jährlichen Wechsel

Die Projektwochen werden in Zusammenarbeit mit den Eltern vorbereitet. Elternprojekte ergänzen das Projektangebot der Lehrkräfte. So gibt es eine möglichst große Vielfalt an Projekten. Zum Abschluss der Projektwoche werden die Ergebnisse der Projekte den Eltern vorgestellt. Die Schulfeste werden von Eltern, Lehrkräften und Kindern gemeinsam vorbereitet. Alle Klassen beteiligen sich mit Aktivitäten.

  • Sportfeste
  • Jahreszeitliche Ausgestaltung der Schule
  • Adventssingen
  • Weihnachtsfeiern

 

 

 

Wie wir außerhalb der Schule Erfahrungen sammeln

 

Klassenfahrten
Im Verlauf der Grundschulzeit können mehrtägige Klassenfahrten durchgeführt werden.

 

Schulausflüge
Besuch von Museen, Theatern, Betrieben und weiteren außerschulischen Lernorten.

 

Sportveranstaltungen
Einzelne Klassen- oder Schulmannschaften beteiligen sich an Sportveranstaltungen.

 

Wie wir mit anderen in Barsbüttel zusammenleben
 

Miteinander leben heißt auch, Erfahrungen außerhalb der Schule zu sammeln und Kontakte zu Menschen außerhalb der Schule zu pflegen. Dies soll geschehen durch:

 

  • Engagement der Schule für Barsbüttel
    Die Schule beteiligt sich am Sommerfest der Vereine und Verbände. Die Schule versucht, die Kinder zur Mitarbeit an der jährlich stattfindenden Aktion „Saubere Feldmark“ zu motivieren.
  • Gruppen aus der Schule bieten Aufführungen im Seniorenzentrum an.

Gemeinsame Aktionen gibt es mit

  • den Kirchen
    - Wir gestalten die Einschulung so, dass die Kinder am Morgen an einem Einschulungsgottesdienst ihrer Konfession teilnehmen können.
    - Wir unterstützen den ökumenischen St. Martinszug.
  • der Gemeindebücherei
  • der Polizei
    - Die Polizei führt regelmäßig Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit sowohl im Rahmen des normalen Unterrichts als auch innerhalb der Projektwochen durch.
  • dem Jugendzentrum (AKKU)
    Mit dem Akku führen wir gemeinsame Veranstaltungen durch, um die Schüler mit diesem Angebot der Freizeitgestaltung vertraut zu machen.

 

WIR LERNEN MITEINANDER

 

Wir lernen uns selbst kennen und schätzen
Ein zentrales Lernziel besteht in einem gesunden Selbstwertgefühl und einer realistischen Einschätzung der eigenen Begabung. Die Kinder müssen lernen, den Wert eines Menschen nicht über seine Leistungsfähigkeit zu definieren.
Kinder sollen lernen, dass Fehler erlaubt sind und auf dem Weg zum Ziel nützlich sein können. Kinder sollen in unserer Schule Zeit zum Lernen haben. Kinder sollen erfahren, dass man beim Lernen auch mit kleinen Schritten weiter kommt.


Wir lernen zu lernen
Die Kinder sollen nicht nur etwas lernen, sondern Lernen lernen. Daher sollen Kreativität und die Fähigkeit, zu staunen, Fragen zu stellen und Interessen zu entwickeln, besonders gefördert werden. Die Lehrer tauschen sich mit den Eltern über das Begabungsprofil ihres Kindes aus, um es spezifisch zu fördern. Dies kann zum Beispiel durch eine gezielte Auswahl des Lesestoffes geschehen. Kinder sollen lernen, sich selbständig Ziele zu setzen. Kinder sollen die Erfahrung machen können, dass Erfolg durch persönliche Anstrengung erreichbar ist.

 


Wir erlernen Kulturtechniken
Die grundlegenden Kulturtechniken sind ein Schlüssel zum Leben. Ohne Sprach- und Schriftbeherrschung, Kenntnisse der Grundrechen- operationen sowie Bildungswissen sind in unserer Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben, abgeschlossene Schulbildung und erfolgreiche Lebensgestaltung nicht möglich. Daher bemühen wir uns, hier gute Grundlagen zu legen.

 

In den Klassen 3 und 4 ist Englisch Unterrichtsfach. Die Einbindung des Computers in den Unterricht wird gefördert.

 

Die Begegnung mit Büchern wird nach Kräften unterstützt. Das Leben mit Büchern soll ein ständiger Begleiter des Unterrichts sein. Die Kinder werden angehalten, über Bücher, die sie lesen oder vorgelesen bekommen, zu berichten. Die Kinder sollen sich gegenseitig Literatur empfehlen. Die richtige Literatur für ein Kind ist fester Bestandteil der Gespräche zwischen Lehrern und Eltern. Die Schule unterhält eine Schulbücherei, aus der man ausleihen kann. In jeder Klasse findet man eine eigene kleine Bücherecke. Auf dem Schulgelände befindet sich die Gemeindebücherei, die auch an einigen Vormittagen geöffnet ist. Die Lehrer berichten über neue Bücher und halten die Kinder an, in Buchhandlungen zu stöbern.

 


Schüler der Klasse 3 starten beim Lauffest
Schüler der Klasse 3 starten beim Lauffest

Wir lernen voneinander
Die Kinder sollen spüren, dass alle in der Schule sich bemühen, ihnen beim Lernen zu helfen. Dies setzt voraus, dass klare Verantwortungen bestehen. Die Gesamtverantwortung für die Schule liegt bei der Leitung. Dazu gehört, Innovationen zu initiieren und schulübergreifende Aktivitäten zu koordinieren. Ein Klassenlehrer und ein Vertreter tragen Verantwortung für die Klasse gemeinsam und sind Ansprechpartner für die Kinder. Wenn möglich, behält die Klasse ihren Klassenlehrer über die gesamte Grundschulzeit. Die Lehrkräfte einer Klasse arbeiten zusammen und sprechen fächerübergreifende Projekte ab. Die Möglichkeiten zur Differenzierung in Klasse 1 und 2 werden, soweit es die Ausstattung der Schule mit Lehrerstunden zulässt, durch Doppelbesetzungen verbessert. Wir begrüßen unterstützende Elternmitarbeit im Unterricht nach Absprache mit den Lehrkräften. Die Förderung lernschwacher Schüler wird durch zusätzliche klassenübergreifende Fördermaßnahmen verwirklicht. Förderunterricht wird in den Klassen möglichst vom Klassenlehrer erteilt.

 


Wir lernen miteinander
Teamfähigkeit und Kooperation sollen gefördert werden. Kinder sollen lernen, dass viele Ziele nur im Team zu erreichen sind. Darum legt unsere Schule Wert auf Projektarbeit.Wenn die Situation der Klasse es erlaubt, werden Inhalte in Gruppen erarbeitet.
Arbeitsgemeinschaften werden für die 3. und 4. Klassen angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig, setzt aber die Bereitschaft voraus, mindestens ein Schulhalbjahr mitzuarbeiten. Es wird angestrebt, das Angebot an Arbeitsgemeinschaften durch Elternangebote zu erweitern. Dem Sportunterricht kommt eine besondere Bedeutung zu. Er ermöglicht, mehr als andere Fächer, Teamgeist, Sensibilität und Körperwahrnehmung zu fördern. Das gilt vordringlich für den Mannschaftssport. In der Klassenstufe 2 wird Schwimmunterricht erteilt.

 

WIR LÖSEN KONFLIKTE KONSTRUKTIV

 

Konflikte gehören zum Leben.Wir wollen mit ihnen konstruktiv umgehen.


Was die Kinder lernen sollen
Die Kinder sollen lernen,

  • dass Regeln Konflikte verhindern und daher zu befolgen sind,
  • dass es immer auch eine andere Sicht der Dinge gibt, um die man sich bemühen muss,
  • dass manche Aggression ihren Ursprung darin hat, sich nicht artikulieren zu können, und es daher gut ist, dies zu lernen,
  • dass man die meisten Konflikte durch eine Verständigung lösen und sich wieder vertragen kann.

 

In regelmäßigen Abständen und bei Bedarf findet in der Klasse eine Gesprächsrunde statt. Hier können Konflikte artikuliert und gemeinsam gelöst werden. Eine besondere Herausforderung im Erziehungsprozess hinsichtlich konstruktiver Konfliktbewältigung
stellt der Umgang mit Gewalt dar. Ein beherrschtes Erproben der eigenen Körperkraft gehört zur normalen Entwicklung. Die Kinder müssen aber lernen, dass Gewalt Konflikte niemals wirklich löst. Sie müssen ein Empfinden für das entwickeln, was sie anderen zufügen. Für das Verhalten auf dem Schulhof und -weg werden mit den Kindern Regeln entwickelt. Die Kinder werden angehalten, bedeutende Verstöße zu melden, ohne dass dies unter das Stigma des Petzens fällt. Konflikte in den Pausen sollen durch eine sinnvolle Pausengestaltung und durch ausreichende Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten reduziert werden.
Kinder sollen zu Toleranz und Achtung eines Jeden sowie zu demokratischem Verhalten erzogen werden.

 

Was die Lehrer tun können
Die Lehrerschaft bemüht sich, die Erkenntnisse der Konflikt- und Gewaltpräventionspädagogik umzusetzen. Ein Vertrauenslehrer wird von den Schülern der dritten und vierten Klassen aus einer Wahlliste von bis zu vier Kandidaten, die vom Lehrerkollegium erstellt wird, für zwei Jahre gewählt.
An den Vertrauenslehrer kann sich jeder (Schüler, Eltern, Lehrer) wenden. Es unterliegt der Urteilsfähigkeit des Vertrauenslehrers, angemessene Maßnahmen einzuleiten. Auf Bitten hin ist er zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet. Die Lehrer versuchen immer wieder, sich in die Lage der Eltern zu versetzen und erkennen auch in Konfliktsituationen an, dass die Sorge um das Wohl ihrer Kinder Motivation für Elternverhalten ist.

 

Was die Eltern tun können
Die Eltern können sich mit ihren Sorgen jederzeit an den Klassen- oder Vertrauenslehrer wenden. Eltern müssen realisieren, dass es in jeder Familie ein Kind geben kann, dass sich mit anderen schwer tut. Ein derartiges Kind zu haben ist weder eine Schande noch beweist es ein Versagen auf Seiten der Eltern. Eltern können sich über die Angebote der Schule (Bibliothek, Vorträge, ...) sachkundig machen und Hilfe für ihre Sorgen finden. Die Lehrkräfte erwarten von den Eltern Verständnis für ihr Handeln. Eltern sollen erkennen, dass die Schule das Wohl aller Kinder und nicht nur das Wohl des eigenen Kindes im Auge haben muss.

 

Was Lehrer und Eltern gemeinsam tun können

Die Schule bildet eine vierköpfige Kontaktgruppe, die paritätisch mit Eltern und Lehrern besetzt wird. Die Mitglieder werden von der Lehrerkonferenz und dem Schulelternbeirat für zwei Jahre gewählt. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Kontaktgruppe wählt einen Vorsitzenden. Dieser ist zugleich Ombudsmann für das Anliegen der konstruktiven Konfliktbewältigung. Er ist in diesem Bereich für die Pflege der Bibliothek, für Vorträge für Eltern und Lehrer sowie für den Kontakt zu anderen Institutionen wie z. B. zur Polizei verantwortlich. Der Ombudsmann kann nach seinem Ermessen das  Thema »Konstruktive Konfliktlösung« auf die Tagesordnung der Lehrerkonferenzen setzen lassen. Er hat das Recht, sich über die Erfahrungen der Lehrer mit diesem Anliegen zu informieren. In Konfliktfällen können sich Schüler, Eltern und Lehrer an die Kontaktgruppe wenden. Personenbezogene Angaben dürfen nur mit Einverständnis der betroffenen Eltern behandelt werden.